Hagen war in erster Ehe verheiratet mit Emma geb. Michels (1836 – 1878) aus Ruhrort. Seine Frau verstarb nach der 5. Geburt am 09.03.1868 im Wochenbett. In zweiter Ehe mit Agnes, geb. Hemme (1836 – 1925) verheiratet, kam seine Tochter Auguste am 24.6.1873 zur Welt.
Sein Sohn Johann Otto Hagen (1862 – 1915) (aus 1.Ehe) wurde in der dritten Generation im Wasserbau tätig und avancierte bis 1924 zum Oberregierungsbaurat im Reichsverkehrsministerium.
Ludwig Hagen verstarb nach einer Reise nach Königsberg an einer unbekannten Infektion. Sein Grab befindet sich unter einem Granitobelisk auf dem Neuen Zwölfapostelfriedhof in Berlin-Schöneburg.
Sein Engagement für die Rettung der Küste der Kurischen Nehrung wird noch heute in Litauen geehrt. Am nördlichsten Punkt der Nehrung bei Sandkrug (Smiltyne), gegenüber Klaipeda (Memel), steht zweisprachig: Zum Andenken an Ludwig Hagen. Hagen´s Höh (Hageno Kalnas).
Kleiner Auszug aus seinen Publikationen:
Hagen, L.: Die Seehäfen in den Provinzen Pommern und Preußen. Berlin: 1885
Hagen, L.: Der Suez-Canal. Berlin: mit 2 Tafeln, Ernst und Korn Verlag 1870
Literatur:
Hagen, D.: Von Königsberg, über Pillau nach Memel: Fast vergessene, preußische Wasserbaukunst in zwei Generationen. Königsberger Bürgerbrief 2013; 81: S.65 – 67
Hagen, S.: Dreihundert Jahre Hagen´sche Familiengeschichte Kassel: 2 Bände Selbstverlag 1938, hier Bd. 1, S. 52